SIGMA DEUTSCHLAND GMBH
SD 9
SD 9

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Die neuemit Foveon X3 Full-Color-Sensor!Erscheinungen wie der bekannte Moiré-Effekt sind damit nahezu ausgeschlossen. Der X3-Bildwandler hat eine effektive Fläche von 13,8 x 20,7 mm was – in Verbindung mit den Sigma KB-Wechselobjektiven – einen Brennweitenverlängerungsfaktor von 1,7 ergibt.

Der Sensor hat eine effektive Empfindlichkeit von ISO 100, die auf ISO 200, 400 und 800 gesteigert werden kann. Die Oberfläche dess Sensors selbst wird durch einen im Kameragehäuse integrierten Staubschutz effektiv vor Schmutz und Kratzern geschützt, wodurch die Bildqualität keine solcherart bedingten Einbußen erleidet.

Sigmas erste Digitalkamera wartet mit einer Weltneuheit auf: dem ersten Full-Color-Sensor der Welt, dem X3-CMOS-Sensor von Foveon. Zusammengefasst besteht die Eigenschaft des X3-Bildwandlers darin, dass durch einen schichtförmigen Aufbau jeder einzelne Pixel die volle RGB-Farbinformation besitzt, während bei herkömmlichen Bildwandlern mit Farbfilter-Mosaik jedes Pixel nur eine Grundfarbe "sieht", was die Auflösung strenggenommen um den Faktor 3 reduziert. Die Funktionsweise des X3-Sensors lässt sich prinzipiell mit der des Farbfilmes vergleichen, bei dem die RGB-Farben ebenfalls von speziellen Schichten aufgezeichnet werden.

Die SD9 verfügt über eine zeitgemäße Mehrfeldmessung (9 Felder) und einen schnellen Schlitzverschluss (bis 1/6.000 Sekunden) mit Bulb-Langzeitbelichtungs-Funktion. Sie beherrscht die bekannten Arten der Belichtungssteuerung P/S/A/M, manuelle Belichtungskorrektur, besitzt eine Belichtungsmesswert-Speichertaste, ermöglicht automatische Belichtungsreihen und besitzt einen AF-Kreuzsensor für die automatische Scharfstellung und eine Abblendtaste für die Kontrolle der Tiefenschärfe.

Der digitalkameraspezifische Teil der SD9 zeichnet sich – neben dem Foveon-Sensor – u. a. durch die zahlreichen Weißabgleichs-Einstellungen (insgesamt 8), den 1,8"-LCD-Farbbildschirm, der Speicherung auf CompactFlash-Wechselspeicherkarten (Typ I und II und Microdrive) und der doppelten Datenschnittstelle (IEEE-1394-Firewire und USB) aus. Interessant ist auch das Datenformat, in dem die SD9 ihre Bilder speichert: Diese werden nämlich ausschließlich im RAW-Rohdatenformat gespeichert, das eine verlustfreie Komprimierung erlaubt; die Konvertierung in andere Bildformate (wie etwa JPEG und TIFF) erfolgt nachträglich auf dem Computer mit der Sigma PhotoPro-Software.

Zur Stromversorgung kommen bei der SD9 parallel zwei Typen von Batterien zum Einsatz. Der kameraspezifische Teil wird über zwei CR-123A-Lithium-Einwegzellen mit Strom versorgt; der digitale Teil bekommt seinen Strom von zwei CR-V3-Lithium-Blöcken. Optional ist ein Batteriegriff erhältlich, der die netzunabhängige Betriebszeit verlängert und die Handlage der Kamera verbessert.

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