CANON
EOS 300
EOS 300

In einem eleganten, schwarz-silbernen Gehäuse bietet die EOS 300 so attraktive Features wie sieben AF-Meßfelder, höhere AF-Einstellgeschwindigkeit, einen Belichtungssensor mit 35 Meßsektoren, Schärfentiefenkontrolle auf der Mattscheibe, Reihenbilder mit 1,5 B/s, schnellere Filmrückspulung, eine kürzere Dunkelpause (ca. 250 ms) und ein Gewicht von nur 335g.

Besonderer Clou: das optionale Batterie-Pack BP-200 mit Auslöser für vertikale Handhabung der Kamera. So können Vertikalaufnahmen bequemer ausgelöst werden, die Kapazität der Energieversorgung wird durch vier Mignon Batterien erhöht. So wird aus einem Einstiegsmodell eine Kamera mit professionellem Auftritt

Scharfeinstellung

Die ist mit einem neuen CMOS-Flächensensor ausgerüstet, wie er in der EOS 3 zum erstenmal vorgestellt wurde. Dieser hat sieben AF-Meßfelder, von denen fünf horizontal über die Suchermitte verteilt sind, je ein weiteres über und unter dem zentralen Kreuzsensor. Dank der sieben Meßfelder ist die Fokussierung auch auf außermittige Objekte möglich. Die Meßfeldwahl erfolgt automatisch, wobei sich die Kamera eines intelligenten Auswahlverfahrens bedient. Ferner sind die Meßfelder auch einzeln anwählbar, was sich für eine gezielte automatische Fokussierung auf bestimmte Motivdetails anbietet.
Erfolgte Scharfeinstellung wird im Sucher durch einen Schärfenindikator angezeigt. Außerdem kann über die LCD eine akustische Bestätigung eingeschaltet werden. Diese ist in allen Aufnahmeprogrammen zuschaltbar.

Als AF-Betriebsarten stehen One-Shot und AI Servo zur Verfügung. One-Shot mit Schärfenspeicherung eignet sich vorwiegend für statische oder nur langsam bewegte Objekte. Bei schneller bewegten Objekten erkennt die Kamera vor der Schärfenspeicherung die Objektbewegung und schaltet automatisch auf AI Servo um. Dann folgt sie dem Objekt mit der Schärfe, wobei sie auch die Auslöseverzögerung berücksichtigt. Natürlich ist auch manuelle Fokussierung möglich.

Automatische Belichtungsregelung

Die Belichtungsmessung erfolgt mit einer Silicium-Fotodiode mit 35 Meßsektoren. Drei verschiedene Meßcharakteristika sind verfügbar. Bei Mehrfeldmessung werden die Ergebnisse der 35 Meßsektoren mit vorgegebenen Werten verglichen. Durch Verknüpfung mit den sieben AF-Meßfeldern erkennt die Kamera schwierige Beleuchtungssituationen und paßt die Belichtung entsprechend an. Bei Selektivmessung werden nur noch etwa 9,5% in Suchermitte ausgemessen. Bei mittenbetonter Integralmessung liegt der Meßschwerpunkt in der Bildmitte, und die Meßempfindlichkeit nimmt zum Rand hin ab.

Die EOS 300 hat ein eingebautes, ausklappbares TTL-Blitzgerät mit Dreizonenmessung (Leitzahl 12, Leuchtwinkel ausreichend für Brennweite 28 mm), gleichfalls mit den sieben AF-Meßfeldern verknüpft. Beim Ausklappen des Blitzgeräts ist die Funktion zur Verringerung roter Augen aktiv. Darüber hinaus kann die Kamera mit jedem der Canon Speedlites der EX-Reihe für ebenso präzise wie vielseitige E-TTL-Blitzautomatik mit 35-Zonen-Messung eingesetzt werden und bietet High-Speed Synchronisation mit allen Verschlußzeiten.

Belichtungsreihenautomatik

Zur Absicherung bei schwierigen Motiven sind automatische Belichtungsreihen über drei Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung möglich, wobei die Auslösung entweder in Einzel- oder Reihenbildschaltung erfolgen kann. Anhand der Streubelichtungen fällt dann die Auswahl des besten Ergebnisses leicht. Bei aktiviertem Selbstauslöser werden die drei Aufnahmen der Belichtungsreihe nach der Vorlaufzeit hintereinander gemacht.

Verschluß

Die kürzeste Verschlußzeit der EOS 300 ist 1/2000 s. Die längste einstellbare Zeit sind 30 Sekunden, ausreichend für die meisten Nachtaufnahmen. In Blendenautomatik und bei manueller Belichtungsabstimmung kann die Verschlußzeit in halben Stufen eingestellt werden.
Die leicht zu bedienende EOS 300 mißt nur 140 mm (B) x 90 mm (H) x 58,5 mm (T) und wiegt ganze 335 g (ohne Objektiv).

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