NIKON GMBH
Gehäuse F 75
Gehäuse F 75

Das Kennzeichen der Nikon F75 sind hohe Leistung, umfassende Funktionalität, einfachste Bedienung - und das alles zu einem attraktiven Preis. Sie profitiert von den Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit, wie sie sich auch in den wesentlich teureren Profimodellen Nikon F5, F100 und F80 finden. Dazu zählt die neue 25-Segment 3D-Matrixmessung ebenso wie das Dynamische Fünffeld-Autofokussystem mit wählbarem Messfeld oder der 3D Multi-Sensor-Aufhellblitz.

Trotz ihrer funktionellen Vielfalt ist die Kamera einfach zu bedienen. Grosse, logisch angeordnete Bedienungselemente und eine übersichtliche, beleuchtbare LCD-Anzeige auf der Kameraoberseite machen das fehlerfreie Einstellen der verschiedenen Betriebsarten kinderleicht. Wer es besonders einfach mag, stellt die Kamera auf AUTO oder wählt eines der fünf Vari-Programme. Die Kamera reguliert dann alle wichtigen aufnahmetechnischen und gestalterischen Parameter, so dass man sich ganz aufs Geschehen konzentrieren kann.

Reicht das vorhandene Licht für ein natürlich helles Bild nicht aus, so schaltet sich automatisch das eingebaute Blitzgerät zu. Selbstverständlich kann diese automatische Funktion für kreative Available-Light-Aufnahmen deaktiviert werden, wie sich auch zahlreiche andere Automatiken abschalten lassen, wenn man bei der Kamerasteuerung lieber manuell arbeiten möchte.

Eine neu entwickelte On-Screen-Sucheranzeige für Batterie- und Filmstatus hilft verhindern, dass das Fotografieren im unpassenden Moment unterbrochen werden muss. Automatische Belichtungsreihen, Belichtungskorrektur und die Möglichkeit der Mehrfachbelichtung sind weitere von vielen Features, die die Kamera bietet. Hinzu kommen 12 Individualfunktionen, mit denen sich die Standardeinstellungen der Kamera modifizieren lassen.

Da die F75 über das Nikon F-Bajonett verfügt, hat sie Anschluss an mehr als 40 AF-Objektive einschließlich AF-S- und VR-Nikkore sowie an das Zubehörprogramm von Nikon, das keine Wünsche offen lässt.

Highlights der Nikon F75

Einfache, intuitive Bedienerführung

Trotz ihrer Raffinesse ist die Nikon F75 betont einfach und intuitiv zu bedienen. Die Bedienungselemente sind so logisch angeordnet und die Funktionsabläufe so transparent, dass Fotografie auch ohne tiefere technische Kenntnisse möglich ist. Es genügt, eine dem Motiv entsprechende Betriebsart vorzuwählen; alles andere erledigt zuverlässig die Kamera. Ist das Licht für ein korrekt belichtetes Bild zu schwach, so schaltet sich automatisch der ausklappbare Blitz zu.

Informativer Sucher

Beim Fotografieren sollte die Aufmerksamkeit in erster Linie dem Motiv und nicht etwa der Kamera gelten. Aus diesem Grund hat Nikon den Sucher seiner F75 nicht nur besonders hell, sondern auch ungewöhnlich informativ gestaltet. Damit jederzeit klar ist, welches der AF-Messfelder aktiv ist, wird die Begrenzung des Vari-Brite Fokussierfeldes automatisch schwarz angezeigt; ist die anvisierte Motivpartie dunkel oder ist die Beleuchtung schwach, so wechselt die Farbe der Fokussierfeld-Markierung zu Rot. Der neuartige On-Screen Batterie- und Filmladeindikator liefert dem Fotografen Hinweise auf eine schwache Batterie, einen nicht korrekt geladenen Film oder das kurz bevorstehende Filmende. Und natürlich ist die F75 mit einer Dioptrienverstellung von -1.5 bis +0,8 dpt zur Anpassung an die individuelle Sehkraft ausgestattet.

Dynamisches Fünffeld-Autofokussystem

Der Autofokus der F75 stellt die korrekte automatische Scharfeinstellung mit Hilfe von fünf AF-Sensoren sicher, die ein großes horizontales und vertikales Sucherfeld abdecken. Ergänzend dazu bietet das AF-System drei Betriebsarten für AF-Dynamik, die aktiv werden, wenn sich ein Fotoobjekt vom angewählten AF-Messfeld zu einem anderen Messfeld bewegt: AF-Dynamik mit Priorität des nächstliegendes Objektes. Es wird automatisch das den nahesten Motivteil abdeckende AF-Messfeld aktiviert, so dass sich der Anwender ganz auf Verschlusszeit und optimalen Auslösezeitpunkt konzentrieren kann. Das ist ideal für die Schnappschussfotografie. AF-Dynamik mit Priorität des Mitte-Objektes: Die Kamera aktiviert automatisch das AF-Messfeld in der Suchermitte. Dieser Modus ist dann sinnvoll, wenn das anvisierte Hauptobjekt von Kamera-näheren Objekten umgeben ist. AF-Dynamik für benutzerdefiniertes Messfeld: Mit Hilfe des AF-Messfeldwählers an der Kamerarückseite lässt sich nach Belieben ein bestimmtes Messfeld aktivieren, um so die Bildkomposition an besondere gestalterische Wünsche anzupassen.

Neue 25-Segment 3D-Matrixmessung

Die 25-Segment 3D-Matrixmessung ist eine Neuentwicklung. Sie sorgt für die Analyse der szenischen "Atmosphäre" und der Bildhelligkeit. Indem sie die als Datenbank gespeicherten komplexen Belichtungsdaten von mehr als 30.000 Aufnahmen mit den momentanen Gegebenheiten vergleicht, arbeitet die Belichtungsautomatik der F75 überaus präzise.

3D Multi-Sensor Aufhellblitz

Unabhängig davon, ob als Lichtquelle der eingebaute Blitz dient oder ein externes, mit TTL-Blitzautomatik arbeitendes Nikon-Blitzgerät verwendet wird: Der Fünffeld TTL-Multisensor bestimmt den genauen Betrag an Blitzhelligkeit, der für eine ausgewogene Beleuchtung erforderlich ist. Dabei wird vor der eigentlichen Blitzzündung mit Hilfe von kaum bemerkbaren Vorblitzen die spezifische Situation analysiert und die optimale Einstellung gewählt. Das so erzielte Blitzresultat ist an Ausgewogenheit und Präzision kaum zu übertreffen. 3D Multi-Sensor-Aufhellblitz erweist sich innerhalb des nutzbaren Blenden- und Verschlusszeitenbereichs auch als überaus praktisch bei Dämmerungs- und Nachtaufnahmen. Er funktioniert mit allen verfügbaren Belichtungsautomatiken, wobei jeder Belichtungsmodus mit einem eigenen Programm für die Kombination von Synchronisationszeit und Blende arbeitet und damit dem Fotografierenden ein ideales Gestaltungsmittel in die Hand gibt.

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