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Smart Media Karte
Smart Media Karte

Anders als ihr Name vermuten lässt, sind SamartMedia-Karten unintelligent. Anfangs SSFDC (Solid State Floppy Disk Card) genannt, haben sie nur einen Linear-Flash-Speicher und eine einfache Adressierlogik also keinen Controller. Gedacht war die Karte für den FlashPath-Adapter, der im 3,5" Diskettenlaufwerk ausgelesen werden konnte. Das ging solange gut, bis die Kapazitäten über 64 MByte hinauswuchsen, und damit der Diskettenadapter diese Datenmengen nicht mehr bewerkstelligte und neue Lese- bzw. Übertragungsgeräte auf den Markt kamen.

Die Maße lauten von 0,76x37x45 mm mit einer abgeschrägten Ecke rechts oben für die aktuellen 3,3 Volt Modelle und trägt eine 22-polige Kontaktplatte auf dem Rücken. Die alten Karten mit 16- und 32 MByte-Speicher verlangen noch eine Spannung von 5 Volt und haben die abgeschrägte Ecke links (werden nicht mehr hergestellt). Rein mechanische Sperren in den Speicherplätze der Digitalkameras sollten verhindern, dass man eine Karte mit falscher Spannung hineinsteckt und dadurch vielleicht einen Defekt verursacht. Das Speichermedium ist damit sehr dünn und leicht und auch empfindlicher. Benutzer sollten sie deshalb immer in einer festen Hülle transportieren, vor statische Elektrizität und Handschweiß schützen.

Die Datenübertragung erfolgt seriell, entweder in einzeln adressierten Blöcken oder sequenziell ein Block nach dem anderen ohne erneute Adresseingabe.

Die zur Zeit höchste Kapazität von 128 Mbyte sollte mit einer 256 Mbyte Karte eine Steigerung erfahren, doch nach Insiderwissen soll diese Inkompatibel sein und nicht produziert werden. Also werden sich und haben sich die bisherigen Hersteller von Digitalkameras mit SmartMedia-Karten zu anderen Standards bekannt.

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