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EOS 300 D - Digital
EOS 300 D - Digital

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Entscheidend für die EOS 300D sind Objektivvielfalt und Sensorqualität. Anwender analoger EOS-Kameras, die einen Wechsel zum digitalen System in Erwägung ziehen, können sämtliche Objektive der EF-Serie nutzen, die sie möglicherweise bereits besitzen. Die Serie der derzeit aktuellen EF-Objektive von Canon umfasst mehr als 50 verschiedene aktuelle Modelle.

Erstmals werden in einer digitalen Spiegelreflexkamera bewährte Technologien integriert, die auch dem Privatanwender sehr preiswert erscheinen werden. Dies sind unter anderem ein 7-Punkt Autofokus, ca. 2,5 Bilder pro Sekunde Aufnahmegeschwindigkeit, 35 Messfelder für die Belichtungsmessung und ein DIGIC Bildprozessor. Ein 6,3 Megapixel CMOS-Sensor sorgt für eine Auflösung, die auch großformatige Ausdrucke möglich macht.

Canon sieht in der EOS 300D die wichtigste Neuvorstellung im Spiegelreflexbereich seit 1976, als die AE1 herausgebracht wurde. So wie die AE1 als Kamera-Revolution gefeiert wurde, bei der erstmalig weltweit ein Microcomputer eingesetzt wurde, so glaubt Canon wird die EOS 300D als die Kamera in die Geschichte eingehen, durch die der Wechsel von analogen Spiegelreflexkameras zu digitalen Systemen unwiderruflich vollzogen wurde.

Die EOS 10D bleibt als höherwertige, semiprofessionelle Spiegelreflexkamera weiterhin im Programm. Im Unterschied zu der Neuen wartet sie mit einem robusten Magnesiumgehäuse auf und verfügt über die sogenannten Custom Functions, mit denen auch Profifotografen spezielle Individualfunktionen programmieren können.

Präzise Optik, hervorragende Sensorqualität

Der 6,3 Megapixel CMOS Sensor der EOS 300D ist fast identisch mit dem, der in der EOS 10D zum Einsatz kommt. ISO-Einstellungen können in fünf Stufen vorgenommen werden: 100, 200, 400, 800 und 1600, womit dem an Film gewohnten Verbraucher die gängigsten Empfindlichkeiten zur Verfügung stehen.

Druck direkt aus der Kamera: PictBridge

Die EOS 300D ist die erste digitale EOS-Kamera, die den herstellerunabhängigen PictBridge Druckstandard unterstützt. Selbst ohne Computernutzung sind so Ausdrucke möglich. Lediglich ein USB-Kabel ist notwendig, um die Verbindung zwischen Kamera und kompatiblem Drucker herzustellen. Auf dem großen 1,8 Zoll Display der EOS 300D wählt der Fotograf die zu druckenden Bilder aus und nimmt weitere Druckeinstellungen vor. Darüber hinaus ist die EOS 300D auch zum Canon eigenen Direct Print Standard kompatibel

Schnelle Bildverarbeitung und ausgezeichnete Ergebnisse

Mit entscheidend für die technologische Klasse der Kamera ist der highspeed DIGIC Prozessor. Zu Zeiten des analogen Films war die Bildverarbeitung Sache der Finishing-Unternehmen und Minilabs. Im digitalen Zeitalter muss diese schwierige Aufgabe die Kamera übernehmen. Komplexe Algorithmen sind notwendig, um Funktionen wie Weißabgleich und Farbberechnung im DIGIC Prozessor zu integrieren. "Ein hervorragendes digitales Bild setzt sowohl qualitativ hochwertige Bauteile als auch exzellente Bildverarbeitungsprozesse in der Kamera voraus", so Komatsuzaki. "Hervorragende Objektiv- und Sensortechnologie sind die besten Zutaten. Die Signalverarbeitung des DIGIC Prozessors ist dabei das Tüpfelchen auf dem i".

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Weites Feld – High Speed Fokus

Sieben frei wählbare Autofokuspunkte geben der Kamera ein weites Fokussierfeld. Fokussiermodi sind One-Shot AF (für schnelles, punktgenaues Fokussieren) und AI AF (Artificial Intelligence Auto Focus) bei dem automatisch in den Servo-Modus gewechselt werden kann. Hierbei werden sich bewegende Motive, wie beispielsweise in der Sportfotografie, in der Bewegung kontinuierlich scharf gestellt. Manuelles Fokussieren ist ebenfalls möglich und wird am Objektiv eingestellt.

High-end Belichtungskontrolle

Die EOS 300D ist mit einem 35 Zonen Mehrfeldmesssystem ausgerüstet, das beinahe den gesamten Sucherbereich abdeckt. Drei Messmodi – selektive, partielle und mittenbetonte Integralmessung– gewährleisten korrekte Belichtung in nahezu jeder Situation. Die Spiegelreflex-typischen, automatischen und manuellen Einstellmöglichkeiten umfassen Programme wie Nachtmodus, Sport-, Landschafts-, Portrait- und Makromodus sowie verschiedene Blitzmodi.

Der eingebaute Blitz klappt bei Bedarf fast 90mm über der optischen Achse auf, was die bei Nutzung von Blitzlicht auftretende Gefahr von rot reflektierender Augennetzhaut bei Personenaufnahmen verringert.

Aufnahme

Mit Verschlußzeiten von 1/4000 bis 30 Sekunden, Bulb und high-speed Blitzsynchronisation bei 1/200 sec ist die Kamera bestens ausgerüstet für zahlreiche Aufnahmesituationen. RAW- und JPEG- (mittel/fein) Dateien können parallel gespeichert werden, wenn 2GB oder CompactFlash Karten, Typ I oder II, mit großem Speicher eingesetzt werden. Optional sind sowohl Fernauslösekabel als auch kabellose Infrarot-Fernbedienung erhältlich.

Der Farbraum wurde zusätzlich zum Standard sRGB um Adobe RGB erweitert. Sieben Weißabgleichprogramme stehen neben der manuellen Einstellung zur Verfügung. Darüber hinaus ist ein +/- 3-Schritt Weißabgleich Bracketing (WB-BKT) möglich.

Nützliches Zubehör, Software und Online Zugang

Im Lieferumfang enthalten sind Akku, Ladegerät, Software, USB Kabel, Videokabel und Tragegurt. Käufer einer EOS 300D erhalten eine kostenlose Mitgliedschaft und Zugang zum Canon iMAGE GATEWAY, wo ihnen ein 100MB Fotoalbum zur Verfügung steht.

Das Softwarepaket enthält Photoshop Elements 2.0 Bildbearbeitungssoftware sowie Canon eigene Programme zur Bildverwaltung und –bearbeitung, zur Vorschau und Umwandlung von RAW-Dateien und zum nahtlosen Zusammenfügen von Panoramabildern.

Objektiv EF-S 18-55 f/3,5-5,6:
Mustergültige Ergänzung zur Kamera

Das Objektiv EF-S 18-55mm f/3,5-5,6, das speziell für den Einsatz mit ausschließlich der neuen Kamera gebaut wurde, wird es nur in Kombination mit der EOS 300D geben. Canons Ziel ist es, dem Käufer der EOS 300D ein Objektiv an die Hand zu geben, das den beliebten und meist genutzten Brennweitenbereich der analogen Fotografie von 28 - 90 mm umfasst.

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Da der im Vergleich zum analogen 35mm Film kleinere Sensor in der neuen Kamera eine Verlängerung der Brennweite um den Faktor 1,6 bewirkt, erachtete man die Entwicklung des EF-S als notwendig. Die18-55mm Brennweite des neuen Objektivs entspricht einer vollformatigen Brennweite von 29 - 88 mm.

Auf Grund des kleineren Sensors ist auch der Spiegel kleiner, so dass der Rand des Objektivs näher an den Sensor heran gerückt werden kann. "Short back focus" nennt sich dieses neue System, das auch durch das S in der Nomenklatur zum Ausdruck kommt. Dieses System führt zu einer bemerkenswert leichten und kompakten Bauweise, die trotz der 18mm Anfangsbrennweite preisgünstig gelöst werden konnte. Der Aufpreis von lediglich 100,- Euro* zum Gehäuse der neuen Kamera dürfte wohl kaum einen ernstzunehmenden "Kaufwiderstand" bieten, zumal vergleichbare Objektive gewöhnlich weitaus kostspieliger sind.

Perfekt für digitale Fotografie

Durch die Optimierung der hinteren Linsenvergütung des EF-S 18-55 wurde die Gefahr von Reflektionen und Bildung von Geisterbildern minimiert. Dies sind Phänomene, die eher bei der Nutzung digitaler als analoger Kameras auftreten können. Die neue Vergütung reduziert Reflektionen auf der Rückseite des Objektivs und gewährleistet so scharfe und verzerrungsfreie Digitalaufnahmen. Standardmässig wird wie bei allen EF-Objektiven ausschliesslich bleifreies Glas verwendet.

Schneller und näher ran

Der Antrieb des Objektivs ist maßgeschneidert für die EOS 300D – für schnelles, präzises und leises Fokussieren. Über den gesamten Brennweitenbereich ist ein Mindest- Fokussierabstand von nur 28 cm möglich.

Reizvolle Hintergrund-Unschärfen

Das Objektiv arbeitet mit einer elektromagnetischen Blende, die auch bei großen Blendenöffnungen einen fast kreisrunden Ausschnitt bildet. Dies liefert einen angenehmen Unschärfe-Effekt in Situationen, in denen der Fotograf ganz bewusst mit kleiner Schärfentiefe arbeitet, um sein Hauptmotiv im Vordergrund scharf hervorzuheben.

Neues Bajonett

Die EOS 300D ist mit der gesamten Objektivpalette der Canon EF-Reihe kompatibel. Auf Grund des neuen Bajonetts lässt sich das EF-S 18-55 jedoch mit keiner anderen Kamera verbinden. Ein weißer Bajonett- Indexpunkt am Objektiv unterscheidet das Modell von den übrigen EFObjektiven. Darüber hinaus verhindert ein gummierter Ring, dass bei dem versehentlichen Versuch, das Objektiv auf eine andere Kamera setzen zu wollen, ein Schaden entsteht.

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