CANON
EF 4-5,6 / 70-300 mm IS USM
EF 4-5,6 / 70-300 mm IS USM

Das Canon EF 70-300 mm 1:4-5,6 IS USM tritt die Nachfolge des EF 75-300 mm 1:4-5,6 IS USM an, das 1995 als weltweit erstes Kleinbild-Wechselobjektiv mit Bildstabilisator für Furore sorgte. Das neue Telezoom hat einen noch schnelleren Autofokus und kann die Entfernungsinformationen für die E-TTL-II-Blitzsteuerung liefern. Eine spezielle Mehrschichtenvergütung verringert die Reflexionen für optimale Bildergebnisse mit digitalen Spiegelreflexkameras.

Im Vergleich zum überaus erfolgreichen Vorgängermodell wurde sowohl die Hard- als auch die Software der Stabilisator-Einheit verbessert. Neben der IS-Betriebsart 1, die das Zittern sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung ausgleicht, wird in der IS-Betriebsart 2 der Stabilisierungseffekt in der waagerechten Schwenkrichtung aufgehoben und nur für die senkrechte Bewegung aktiviert. Das erleichtert die Verfolgung bewegter Objekte und das Gelingen professioneller Mitzieheffekte. In der IS-Betriebsart 1 kann der Bildstabilisator (IS, Image Stabilizer) die durch eine unruhige Kamerahaltung verursachte Verwacklung so gut kompensieren, dass bis zu drei Stufen längere Verschlusszeiten möglich sind, als bei Objektiven ohne Stabilisator.

Zwei Gyro-Sensoren (Kreiselsensoren) – einer für horizontale und einer für vertikale Bewegungen – ermitteln den Winkel und die Geschwindigkeit der Kamerabewegung. Diese Daten werden von einem im Objektiv eingebauten Hochgeschwindigkeits-Mikrocomputer analysiert und in Steuerungssignale für die Steuereinheit des Bildstabilisators umgewandelt. Die stabilisierende Linsengruppe wird entgegen der Verwacklungsrichtung bewegt, sodass der Strahlengang des Objektivs in der Bildebene fokussiert und das Bild somit scharf wird. Die neue Stabilisator-Einheit kann nach etwa 1 Sekunde automatisch „erkennen“, ob gerade vom Stativ aus oder freihändig fotografiert wird und dementsprechend den IS ein- oder ausschalten.

Beim neuen Telezoom kommt ein Micro USM-Motor zum Einsatz, der über Ultraschall-Vibrationen sehr schnell und leise fokussiert. Maßgeblich beteiligt an der hohen AF-Geschwindindigkeit sind auch eine ultraschnelle CPU-Einheit im Zoom und ein verbesserter AF-Algorithmus. Der USM-Autofokus arbeitet sehr fein abgestuft und genau definiert, sodass eine hohe Präzision der Scharfeinstellung gegeben ist. Der Zoomring lässt sich in der kürzesten Zoomposition für den Transport verriegeln.

Durch die spezielle Super Spectra Vergütung, die Reflexe und Geisterbilder weitgehend verhindert, ist das neue Zoom auch für Digitalkameras bestens geeignet. Denn elektronische Bildsensoren reagieren sehr empfindlich auf Reflexionen. Um die Lichtausbeute in den Bildecken zu erhöhen und eine weitgehend verzerrungsfreie Abbildung zu ermöglichen – wichtig für eine störungsfreie digitale Bildaufzeichnung – wurden die Krümmungsradien der Linsen entsprechend verändert. Die Verbesserung der Lichtdurchlässigkeit und die Verringerung der Reflexe sorgen außerdem für eine natürliche, neutrale Farbwiedergabe. Die elektromagnetische Blende hat eine nahezu kreisrunde Blendenöffnung, sodass Motivdetails, die sich im Hintergrund in Unschärfe auflösen, sehr sanft und harmonisch wiedergegeben werden.

Dank des Bildstabilisators gelingen auch verwacklungsfreie Freihandaufnahmen in der ambitionierten Sport- und Tierfotografie. Unbemerkte Schnappschüsse aus großer Entfernung sind eine weitere Domäne des EF 70-300 mm 1:4-5,6 IS USM.

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